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Aus alt mach neu: In der Vigeliusschule II in Haslach wurden Werkräume umfassend saniert Die Werkräume für den Fachbereich Technik in der Vigeliusschule II sind umfassend saniert worden. Die baulichen Maßnahmen haben ein Jahr beansprucht und wurden im Sommer 2018 erfolgreich abgeschlossen. Schulbürgermeisterin Gerda Stuchlik dankt der Schule, die sich finanziell wesentlich an der Ausstattung der neuen Werkräume beteiligt hat: „Gemeinsam mit dem Engagement der Schule haben wir für die Schülerinnen und Schüler eine zeitgemäße Arbeitsumgebung geschaffen, in der das Lernen Freude macht.“ Für die Sanierung hat man die vorhandenen Werkräume neu ausgestattet. Fenster, Oberlichtfenster und der Sonnenschutz wurden neu eingebaut. Eine abgehängte Decke mit Laufschienensystems für die herabgehängten Elektrolampen wurde installiert. Zudem hat man die Wandbekleidung, Fußbodenbeläge, die Elektroinstallation und die Beleuchtung erneuert. Außerdem wurde eine zentrale Absauganlage für Holzbearbeitungsmaschinen eingebaut. Die vorhandenen Innenwände und Sanitärinstallationen hat man demontiert, Wand-, Boden- und Deckenflächen wurden neu eingebaut, um zusätzliche Lagerräume zu schaffen. Die Bodenbeläge im Flurbereich vor den Werkräumen und den Lagerräumen wurden neu verlegt. Das Freiburger Architekturbüro Gayer + Müller-Schotte, das auch die Bauleitung innehatte, hat die Sanierung der Werkräume geplant. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 463.000 Euro. Darin enthalten sind 67.985 Euro für die Einrichtung der Räume mit Kleingeräten, einer Absauganlage und einer Formatkreissäge. Die Vigeliusschule II ist in den letzten Jahren von einer Werkreal- zu einer Gemeinschaftsschule umgewandelt worden. Seit diesem Schuljahr besuchen 255 Schüler die 13 Klassen der Gemeinschaftsschule. Schule im Lernatelier Ein neues Unterrichtskonzept ab Klasse 5 ist die „Schule im Lernatelier“. Um der Unterschiedlichkeit der Kinder besser gerecht zu werden, findet hier individuelle Förderung in den Fächern Deutsch und Mathematik statt. In diesem neuen Schulraum gelten eigene Regeln und eine ganz besondere Arbeitsweise. Das Lernatelier selbst unterscheidet sich deutlich von einem Klassenzimmer. Jedes Kind hat einen eigenen Einzelarbeitsplatz mit kleinem Regal. Eine Tafel fehlt, stattdessen hängen große Farbbilder an den Wänden und große Pflanzen tragen zur angenehmen und freundlichen Atmosphäre bei. Es findet kein klassischer Schulunterricht statt, sondern eigenständiges Arbeiten an zwei Stunden am Vormittag. Ausgehend von Kompetenzrastern, die beschreiben „was man können könnte“, arbeiten die Kinder entsprechend ihres Leistungsstandes und ihrer Arbeitsgeschwindigkeit in unterschiedlichen Niveaustufen. Gemeinsam mit den Lehrern werden die Ziele, die erreichbar sind (Niveaustufen), besprochen und formuliert. Ein sogenannter Lernnachweis steht am Ende einer Niveaustufe und markiert den Übergang in die nächste Stufe. Wann und in welcher Form ein Schüler diesen Lernnachweis erbringen möchte, entscheidet er innerhalb verschiedener Möglichkeiten selbst. Lernen wird so (von den Schülerinnen und Schülern) individuell geplant und gestaltet sich von Kind zu Kind vollkommen unterschiedlich. Jeder arbeitet nach seinem eigenen Lerntempo. Quelle Text: Pressemitteilung Stadt Freiburg 16.11.2018 Quelle Bild: Böhe Julia